Zusätzliches Atezolizumab verringert Progression bei nichtkleinzelligem Lungenkarzinom mit Wildtyp

  • Lancet Oncol

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Patienten, die an nicht squamösem NSCLC im Stadium IV leiden, keine EGFR- oder ALK-Mutationen aufweisen (den Wildtyp haben) und eine Erstlinientherapie mit Atezolizumab plus Chemotherapie erhalten haben, hatten ein signifikant besseres PFS und OS als jene, die nur mit einer Chemotherapie behandelt wurden.

Warum das wichtig ist

  • Die Behandlung mit Atezolizumab plus Chemotherapie kann für Patienten mit fortgeschrittenem nicht squamösem NSCLC als eine zusätzliche Alternative der Erstlinienbehandlung erachtet werden.

Studiendesign

  • Multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie IMpower130.
  • 723 Patienten mit nicht squamösem NSCLC im Stadium IV (von denen 679 den Wildtyp aufwiesen) erhielten entweder eine Erstlinienbehandlung mit Atezolizumab plus Chemotherapie (Gesamtkohorte = 483, Wildtyp = 451) oder eine Chemotherapie allein (Gesamtkohorte = 240, Wildtyp = 228).
  • Finanzierung: F. Hoffmann-La Roche.

Wesentliche Ergebnisse

  • In der Wildtyp-Kohorte hatte die Behandlung mit Atezolizumab plus Chemotherapie ein signifikant besseres medianes PFS (7,0 vs. 5,5 Monate, HR: 0,64, p 
  • In der Gesamtkohorte waren mit der kombinierten Therapie behandlungsbezogene unerwünschte Ereignisse (UE) ≥ 3. Grades häufiger (81 % vs. 71 %) und zu den häufigsten zählten Folgende: Neutropenie, Anämie, verringerte Neutrophilenzahl.
  • In der Gesamtkohorte waren die schwerwiegenden UE mit der kombinierten Therapie häufiger (51 % vs. 38 %); die tödlichen UE waren in den Gruppen jedoch ähnlich.

Einschränkungen

  • Offene Studie.