Zungenkrebs: Invasionsmuster dient der Vorhersage von regionaler Kontrolle und krankheitsfreiem Überleben

  • Hori Y & al.
  • Head Neck
  • 24.10.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Das schlechteste Invasionsmuster (Typ 4/5) ist bei Patienten mit einem Zungenkarzinom im Frühstadium und im klinischen Stadium N0 mit einer schlechten regionalen Kontrolle und einem schlechten krankheitsfreien Überleben (DFS) assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Für okkulte Lymphknotenmetastasen werden bessere Prognosefaktoren benötigt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die regionale Kontrolle nach 5 Jahren lag bei 74 Prozent, das 5-Jahres-DFS bei 65 Prozent.
  • Das schlechteste Invasionsmuster (HR: 3,67; p 
  • Das schlechteste Invasionsmuster war in der multivariaten Analyse mit einem schlechten DFS assoziiert (HR: 3,84; p 
  • Das schlechteste Invasionsmuster wies eine Sensitivität von 67 Prozent, eine Spezifität von 81 Prozent, einen positiven prädiktiven Wert von 53 Prozent und einen negativen prädiktiven Wert von 88 Prozent für ein Lymphknotenrezidiv auf.

Studiendesign

  • 62 Patienten mit einem Zungenkarzinom im Frühstadium und im klinischen Stadium N0 wurden auf mögliche Prognosefaktoren untersucht.
  • Das schlechteste Invasionsmuster umfasst eine Invasion vom Typ 4 (deutliche und weit verbreitete zelluläre Dissoziation in kleinen Zellgruppen und/oder in Einzelzellen) sowie eine Invasion vom Typ 5 (Tumorsatelliten jeder Größe im Abstand von ≥ 1 mm vom Haupttumor oder dem nächstgelegenen Tumorherd mit normalem Gewebe dazwischen).
  • Finanzierung: Krebsstiftung der Krankenhäuser der Präfektur Kanagawa.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.
  • Kleine Anzahl an Patienten.