Zuckerhaltige Getränke laut spanischer Studie mit postmenopausalem Brustkrebs verknüpft

  • Romanos-Nanclares A & al.
  • Eur J Nutr
  • 03.10.2018

  • aus Miriam Davis, PhD
  • Studien - kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Der regelmäßige Konsum von gezuckerten Getränken (SSBs) ist bei postmenopausalen, nicht aber bei prämenopausalen Frauen mit einem mehr als 2-fach erhöhtem Risiko für Brustkrebs (BC) assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Postmenopausale Frauen sollten dazu angehalten werden, ihren SSB-Konsum einzuschränken.
  • Der mechanistische Zusammenhang zwischen SSB und BC kann sich durch eine SSB-induzierte Erhöhung der Insulinresistenz ergeben.

Studiendesign

  • Prospektive Kohorte (n = 10.713) mit Frauen mittleren Lebensalters (medianes Alter: 33 Jahre) ohne BC in der Kohorte Seguimiento Universidad de Navarra (SUN).
  • SSB-Konsum zur Baseline laut Fragebogen zur Ernährung, wobei der Konsum in die Kategorien „kein/selten“ (
  • Finanzierung: Instituto de Salud Carlos III, Spain; Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung.

Wesentliche Ergebnisse

  • 100 Inzidenzfälle von BC traten im Verlauf von 106.189 Personenjahren Nachbeobachtung auf.
  • Der regelmäßige (vs. keinem/seltenem) SSB-Konsum bei postmenopausalen Frauen war mit einer mehr als 2-fach höheren Inzidenz für BC assoziiert (adjustierte HR: 2,12; 95 %-KI: 1,02–4,41).
  • Der regelmäßige (vs. keinem/seltenem) SSB-Konsum bei prämenopausalen Frauen war nicht mit einer höheren Inzidenz für BC assoziiert (adjustierte HR: 1,16; 95 %-KI: 0,66–2,07).

Einschränkungen

  • Kleine Anzahl von BC-Fällen.
  • Die Konsumkategorie „regelmäßig“ war zu breit gefasst.
  • Potenzieller Bias durch falsche Klassifizierung.