Zoledronsäure mit NACT verbessert Überlebenschancen bei HER2-negativem Brustkrebs nicht

  • Breast Cancer Res

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • In einer sekundären Analyse der Daten aus der Phase-III-Studie NEOZOTAC (Neoadjuvante Chemotherapie [TAC] mit oder ohne Zoledronsäure zur Behandlung von HER2-negativen Brustkrebspatientinnen) zu HER2(human epidermal growth factor receptor 2)-negativem Brustkrebs verschlechterte die Beigabe von Zoledronsäure (ZS) zu einer neoadjuvanten Chemotherapie das Gesamtüberleben (OS), hatte jedoch keine Auswirkung auf das krankheitsfreie Überleben (DFS).

Warum das wichtig ist

  • Die Befunde bestätigen die mangelnde Verbesserung des primären Ergebnisses (pathologisch komplettes Ansprechen), wie 2014 veröffentlicht.
  • Die Befunde deuten darauf hin, dass das Bisphosphonat ZS Patientinnen mit Brustkrebs keinen Nutzen bringt.

Studiendesign

  • Randomisierte kontrollierte Studie (n = 246) an Patientinnen mit HER2-negativem Brustkrebs (Stadium II/III), denen die üblichen 6 Zyklen einer neoadjuvanten Chemotherapie mit TAC (Docetaxel/Doxorubicin/Cyclophosphamid) ± 4 mg ZS innerhalb von 24 Stunden nach der Chemotherapie verabreicht wurden.
  • Sekundäre Endpunkte: DFS, OS.
  • Finanzierung: Dutch Cancer Society, Novartis, Sanofi Aventis und Amgen.

Wesentliche Ergebnisse

  • Mediane Nachbeobachtung: 6,43 Jahre.
  • Patientinnen unter ZS (im Vergleich zu jenen ohne ZS) wiesen in einer multivariaten Analyse das schlechtere OS auf (HR: 0,468; p = 0,040).
  • Kein Unterschied zwischen den Gruppen (ZS oder keine ZS) beim DFS.
  • Die Expression der Rezeptoren des insulinähnlichen Wachstumsfaktors 1 zu Beginn der Studie war zwar nicht mit dem DFS oder OS assoziiert, aber ein niedrigerer Baseline-Insulinspiegel im Serum war hingegen in einer vordefinierten zusätzlichen Studie mit einem verbesserten DFS assoziiert (HR: 1,025; p = 0,014).

Einschränkungen

  • Kleine Stichprobe.