Wirksamkeit von Checkpoint-Inhibitoren bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom mit hohem Körpermassenindex besser

  • Lung Cancer

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Ein hoher Körpermassenindex (BMI) war bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) als Zweitlinientherapie oder spätere Therapielinie behandelt wurden, mit besseren Überlebenschancen assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Frühere Studien deuteten darauf hin, dass bei soliden Tumoren wie Melanomen der BMI mit der Wirksamkeit von ICI assoziiert ist, aber sein Zusammenhang mit der Wirksamkeit von ICI bei Patienten mit NSCLC war unklar.

Studiendesign

  • 84 Patienten mit NSCLC und einer Expression des programmierten Zelltodliganden 1 (PD-L1) von ≥ 50 %, die mit Pembrolizumab als Erstlinientherapie behandelt wurden (Kohorte 1), und 429 Patienten mit NSCLC, die Nivolumab/Pembrolizumab/Atezolizumab als Zweitlinientherapie oder spätere Therapielinie erhielten (Kohorte 2).
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Der BMI war in Kohorte 1 nicht mit dem Überleben assoziiert.
  • Patienten mit hohem BMI in Kohorte 2 wiesen ein signifikant besseres progressionsfreies Überleben (PFS) (3,7 vs. 2,8 Monate; p = 0,036) und Gesamtüberleben (OS) (15,4 vs. 13,5 Monate; p = 0,021) auf, als Patienten mit niedrigem BMI.
  • Patienten mit einem hohen BMI und PD-L1-Spiegel von ≥ 50 % zeigten ein signifikant besseres PFS (17,0 vs. 3,5 Monate; p = 0,007) und OS (nicht erreicht vs. 16,1 Monate; p = 0,031) als Patienten mit niedrigem BMI und/oder PD-L1-Spiegel 
  • Patienten mit PD-L1-Spiegel von ≥ 50 % zeigten ein signifikant besseres PFS (9,4 vs. 2,8 Monate; p 

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.