WHO erteilt Rat zu Medikamenten, während Hitzewelle weiter über Europa zieht


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Während hohe Temperaturen Süd- und Zentraleuropa weiter einnehmen, drängt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf zusätzliche Vorkehrungen für die Lagerung und Verwendung von Medikamenten.

Langanhaltende und kontinuierliche Hitzewellen treten in Teilen Europas in den letzten Jahren häufiger auf. Hitzewellen haben in der Region in den letzten Jahrzehnten mehr Todesopfer gefordert als jedes andere extreme Wetterereignis.

Extreme Schwankungen der Lufttemperatur können, besonders bei Personen ab 65 Jahren, direkt und indirekt zu Herz- und Atemwegserkrankungen beitragen. Jedoch können höhere Temperaturen auch Auswirkungen auf Patienten haben, da sie die Wirksamkeit von Medikamenten nachteilig beeinflussen, zumal die meisten hergestellten Medikamente für eine Lagerung bei Temperaturen bis 25 °C vorgesehen sind.

In ihren Heat-Health Action Plans empfiehlt die WHO, dass Hausärzte Patienten über die Wichtigkeit der Lagerung von Medikamenten im Kühlschrank beraten. In manchen Fällen kann bei Hitzewellen auch eine Anpassung der Medikamentendosen nötig sein. Patienten mit dem höchsten Risiko für hitzebedingte Erkrankungen sollten über Hitzekrankheiten und deren Vorbeugung beraten werden. Ärzte sollten auch sicherstellen, dass Notfallmedikamente vorrätig sind und bei geeigneten Temperaturen befördert werden.