WHO aktualisiert Richtlinien zur HCV-Versorgung und -Behandlung

  • WHO
  • 26.07.2018

  • aus Craig Hicks
  • Studien - kurz & knapp
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Erkenntnis

Warum das wichtig ist

  • „[D]ie Anwendung sicherer und hochwirksamer DAA(direkt wirkender Antiviralia)-Regime bei allen Patienten verbessert das Gleichgewicht von Nutzen und Schaden bei der Behandlung von Patienten mit geringer bis gar keiner Fibrose; dies stützt somit eine Strategie zur Behandlung aller Personen, die an einer chronischen HCV-Infektion leiden“, so die Autoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die neuen WHO-Empfehlungen umfassen u. a. Folgendes:
    • Allen HCV-Patienten im Alter von ≥ 12 Jahren, außer Schwangeren, eine Behandlung ungeachtet des Krankheitsstadiums anbieten.
    • Anwendung pangenotypischer DAA-Regime zur Behandlung von Patienten, die an einer chronischen HCV-Infektion leiden und ≥ 18 Jahre alt sind.
    • Verzögerung der Behandlung bei Kindern, die
  • Andere Themen umfassen:
    • Behandlungsregime für Jugendliche
    • Behandlungen für Patienten mit HIV/HCV-, HBV/HCV- oder Tuberkulose/HCV-Koinfektion, Zirrhose oder chronischer Nierenkrankheit sowie für Patienten, bei denen zuvor die DAA-Behandlung versagt hat
    • Vereinfachte Dienstleistungsmodelle
    • Erwägung für die öffentliche Gesundheit für besondere Populationen

Studiendesign

  • Die Autoren führten systematische Prüfungen durch und bildeten Modelle und formulierten darauf Empfehlungen mithilfe des Ansatzes „Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation“ (GRADE).
  • Finanzierung: CDC, Unitaid, Ministry of Health, Labour, and Welfare of Japan.