WHI: Normaler BMI mit hohem Körperfett mit Brustkrebsrisiko verknüpft

  • JAMA Oncol

  • von Miriam Davis, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Bei postmenopausalen Frauen mit normalem BMI (18,5–24,9 kg/m2), die an der Women's Health Initiative (WHI) teilnehmen, ist der höchste (vs. dem niedrigsten) Körpergesamtfettgehalt mit einem Anstieg des Brustkrebsrisikos von 89 % assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Der BMI unterscheidet nicht zwischen Fettleibigkeit und Muskelmasse.
  • Die normale BMI-Einstufung ist möglicherweise nicht der beste Indikator für ein Brustkrebsrisiko bei postmenopausalen Frauen.

Studiendesign

  • Prospektive Kohorte (n = 3.460) von postmenopausalen Frauen aus der WHI mit normalem BMI, die sich einer Körperfettmessung mittels Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) unterzogen hatten.
  • Finanzierung: Breast Cancer Research Foundation; Conquer Cancer Foundation; NIH; andere Sponsoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • Nach einer medianen Nachbeobachtung von 16 Jahren wiesen Frauen mit dem höchsten (vs. dem niedrigsten) Quartil Körpergesamtfett einen Anstieg im Risiko für invasiven Brustkrebs von 89 % auf (adjustierte Hazardrate [aHR]: 1,89; 95 %-KI: 1,21–2,95).
  • Frauen mit der höchsten (vs. der niedrigsten) Quartil Bauchfettmasse wiesen einen Anstieg von 88 % im Risiko für invasiven Brustkrebs auf (aHR: 1,88; 95 %-KI: 1,18–2,98).
  • Für Östrogenrezeptor-positiven Brustkrebs lag das Risiko etwas höher, mit den entsprechenden aHRs von 2,21 (95 %-KI: 1,23–3,67).) bzw. 1,98 (95 %-KI: 1,18–3,31).

Einschränkungen

  • Beobachtungsstudie.
  • Die Ergebnisse beziehen sich nur auf postmenopausale Frauen.