Weltweiter Anstieg von Masernfällen: neue Daten


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Gesundheitsbehörden haben eine Warnung wegen steigender Zahlen von Masernfällen ausgegeben, wobei neue Daten zeigen, dass 2018 mehr als 140.000 Personen an Masern starben.

Neue Schätzungen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Centers for Diseases Control and Prevention (CDC) der Vereinigten Staaten diese Woche veröffentlicht wurden, zeigen, dass es 2018 weltweit 9.769.400 geschätzte Masernfälle und 142.300 damit in Verbindung stehende Todesfälle gab. Dabei handelte es sich um einen Anstieg gegenüber 7.585.900 geschätzten Fällen und 124.000 geschätzten Todesfällen im Jahr 2017. 

Die Daten zeigen, dass Schwarzafrika, wo viele Kinder systematisch Impfungen versäumten, die am stärksten betroffene Region war. Die am meisten betroffenen Länder waren die Demokratische Republik Kongo (DRK), Liberia, Madagaskar, Somalia und die Ukraine, auf die insgesamt fast die Hälfte aller Masernfälle entfielen. Die Vereinigten Staaten meldeten zudem ihre höchste Fallzahl innerhalb von 25 Jahren. Vier Länder in Europa – Albanien, Tschechien, Griechenland und Großbritannien – verloren ihren Status der Eliminierung von Masern im Jahr 2018 nach anhaltenden Krankheitsausbrüchen. 

„Diese neuesten Daten zeigen, dass wir in unserem Fortschritt gegen eine einfach vermeidbare Erkrankung – Masern – leider zurückfallen“, sagte Kathy Calvin, Präsidentin und CEO der United Nations Foundation. „Wir können aber den Trend, der diesen Ausbrüchen zugrunde liegt, mit Hilfe von Kollektivmaßnahmen umkehren.“