Welche Impfstoffe sind für stillende Frauen sicher?


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Zur Sicherheit von Impfungen in der Stillzeit gibt es häufig Fragen. Ein neuer, in Breastfeeding Medicine veröffentlichter Artikel behandelt die Evidenz und Empfehlungen zur Verabreichung von Impfstoffen an stillende Mütter. 

Für die Forschungsarbeit wurden alle gängigen Arten von Impfstoffen, einschließlich inaktivierter und lebendattenuierter Arten, bezüglich der „unbegründeten Sorge“ geprüft, sie würden einem gestillten Kind Schaden zufügen oder Einfluss auf die Reaktion des Säuglings auf Impfungen im frühen Kindesalter nehmen. 

Darin wurde bestätigt, dass bei stillenden Müttern keiner der gängigen Impfstoffe gegenindiziert ist. Allerdings heißt es, dass Mütter, die ein weniger als neun Monate altes Kind stillen, keinen Gelbfieberimpfstoff erhalten sollten, außer wenn es absolut unvermeidlich ist. Auch von einer Impfung von stillenden Müttern mit dem Pocken-Impfstoff und Adenovirus-Typ-4- und Typ-7-Impfstoffen wird abgeraten. 

In einem begleitenden Leitartikel sagte Dr. Arthur I. Eidelman, Chefredakteur von Breastfeeding Medicine, es werde nicht nur kein Schaden durch routinemäßige Impfungen stillender Mütter bewirkt, sondern es gäbe zudem Vorteile für Mütter und Säuglinge, darunter die Übertragung mütterlicher Antikörper auf den Säugling und eine erhöhte Antikörperreaktion. 

Stillende Mütter sollten zudem auch in Notfallaktionen der Immunisierung gegen Masern wie bei dem kürzlichen, vom New York City Health Department ausgerufenen Notstand einbezogen werden.