Wann braucht eine Praxis einen Datenschutzbeauftragten?


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Berlin (pag) – Ein Datenschutzbeauftragter ist künftig in Arztpraxen ab 20 Mitarbeitern notwendig. Das geht aus einer Entscheidung des Bundestags hervor. Der Bundesrat muss allerdings noch grünes Licht geben.

 

Bislang war ein Datenschutzbeauftragter verpflichtend, wenn mindestens zehn Mitarbeiter ständig personenbezogene Daten verarbeiten, teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit. Das soll sich nach der Entscheidung des Bundestags nun ändern. In seltenen Fällen sei allerdings eine Datenschutz-Folgenabschätzung notwendig. Dann müsse auch zukünftig ein Datenschutzbeauftragter benannt werden, wenn unter 20 Mitarbeiter in der Praxis beschäftigt sind.

Der Praxisinhaber selbst darf aber nicht die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten erfüllen, wohl aber ein fachlich geschulter Mitarbeiter oder eine externe Kraft, informiert die KBV. Name und Kontaktdaten müsse die Praxis dem Landesdatenschutzbeauftragten mitteilen.