Vorzeitige Wehen: Neues Biomarker-Panel unterstützt die Prognose bei asymptomatischen Frauen

  • Am J Obstet Gynecol MFM

  • von Elisabeth Aron, MD, MPH, FACOG
  • Clinical Essentials
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Erkenntnis

  • Ein neuer Multibiomarker-Vaginalabstrich-Assay erweist sich bei der Prognose von Frühgeburten bei asymptomatischen Frauen als vielversprechend.

Warum das wichtig ist

  • Frühgeburten tragen weltweit maßgeblich zur perinatalen Morbidität und Mortalität bei.
  • Ein Multibiomarker-Test ersetzt möglicherweise aktuelle Tests wie den fötalen Fibronektin-Test.

Wesentliche Ergebnisse

  • 7 Biomarker (PEDF, GGH, LAMC2, ECM1, IL-1RA, VDBP und TIMP-1) erwiesen sich bezüglich einer Frühgeburt als voraussagekräftig.
  • Die Tests wiesen in der Validierungskohorte eine Sensitivität von 91 % (95 %-KI: 62 %–100 %) und eine Spezifität von 78 % (95 %-KI: 70 %–84 %) auf.

Studiendesign

  • Prospektive Beobachtungsstudie mit Kohorten, benannt Predicting PreTerm Labour (PPeTaL)-Studie.
  • Es nahmen asymptomatische schwangere Frauen zwischen 16 Wochen/0 Tagen und 24 Wochen/0 Tagen teil (n = 301).
  • Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurden Proben des zervikovaginalen Sekrets entnommen (n = 286).
  • Auf eine Trainingskohorte (n = 136) folgte eine Validierungskohorte (n = 150).
  • Die Bestimmung von Biomarkern erfolgte mithilfe von Bioinformatik.
  • Finanzierung: Carmentix, University of Melbourne, Royal Women’s Hospital, Mercy Hospital for Women.

Einschränkungen

  • Kleine Anzahl der Teilnehmerinnen in der Studie.
  • Test erfordert eine Validierung.