Univadis COVID-19: Der Überblick zum 3. Juli


  • Ben Gallarda
  • Univadis Medical News
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Anlässlich der sich schnell ändernden Lage bei der COVID-19-Pandemie würden wir von Univadis gerne die Artikel aus unserm Netzwerk mit Ihnen teilen, die in der vergangenen Woche die größte klinische Relevanz hatten und am meisten Beachtung fanden.

Nicht alle dieser Artikel sind auf Deutsch erschienen, sodass wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst und einen Link zum Original gelegt haben, wo sie weitere detaillierte Information finden.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich hier um eine Momentaufnahme der besten klinischen Vorgehensweise während einer Pandemie mit großer Dynamik. Jegliche Information im Zusammenhang mit COVID-19 kann durch die aktuelle Entwicklung schnell veralten, wenn weitere Details verfügbar werden. Einige der folgenden Informationen können auch im Widerspruch stehen zu den Äußerungen lokaler oder globaler Gesundheitsbehörden. Die gesamte aktuelle Berichterstattung zu COVID-19 finden sie auf der deutschsprachigen Univadis-Webseite oder in ihrer Smartphone-App für Android- oder Apple-Handys.

Wir hoffen, dass diese Informationen sich als nützlich für Ihre tägliche Praxis erweisen, unabhängig davon, ob Sie und Ihre Patienten direkt von COVID-19 betroffen sind, oder nicht.

  1. Antikörpertests können zwar eine zurückliegende Infektion mit SARS-CoV-2 erkennen, das Testergebnis reicht aber nicht aus, um Immunität nachzuweisen oder Infektiosität auszuschließen. Dies ist das Ergebnis einer Bewertung von 40 internationalen Studien durch EUnetHTA, einem europäischen Netzwerk zur Gesundheitstechnologie-Bewertung, mit Unterstützung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
  2. Das Bundesinstitut für Risikobewertung meldet eine hohe Akzeptanz für die Corona-Warn-App. 28% der Personen über 14 Jahren nutzen sie, ebenso wie 40% derjenigen unter 40. Unter den besonders gefährdeten älteren Menschen über 60 Jahren ist der Anteil der Nutzer aber mit 19 % geringer.
  3. Aus Italien wird in der Fachzeitschrift Nature eine neue Einschätzung der frühen Übertragungsdynamik in der Gemeinde berichtet. Einer der beteiligten Forscher hatte ursprünglich im Gegensatz zur WHO einen größeren Anteil asymptomatischer Infektionen befürchtet, und damit eine weitere Verbreitung der Krankheit als angenommen.
  4. Die französische Académy Nationale de Médicine warnt Ärzte davor, die selteneren Symptome von COVID-19 nicht zu ignorieren, einschließlich Veränderungen des Nervensystems, der Haut, des Magen-Darm-Trakts und des Stoffwechsels. Angehörige der medizinischen Berufe sollten Tests verschreiben, sobald auch nur der geringste Verdacht auf COVID-19 besteht.
  5. Spaniens Wissenschaftsminister Pedro Duque präsentierte die 12 verschiedenen Impfstoffe, die gegenwärtig in dem Land in unterschiedlichen Kollaborationen entwickelt werden. Erste Prüfungen an Menschen sollen im Dezember beginnen.
  6. In Großbritannien hat das National Institut for Health and Care Excellence (NICE) eine Schnellübersicht präsentiert, wonach Vitamin D nicht wirksam ist, um COVID-19 zu verhindern oder die Schwere der Symptome zu lindern. Der Review basierte auf 5 Beobachtungsstudien; weitere Analysen werden anhand neuer Daten fortgeführt.