Univadis COVID-19: Der Überblick zum 22. Mai


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Anlässlich der sich schnell ändernden Lage bei der COVID-19-Pandemie würden wir von Univadis gerne die Artikel aus unserm Netzwerk mit Ihnen teilen, die in der vergangenen Woche die größte klinische Relevanz hatten und am meisten Beachtung fanden.

Nicht alle dieser Artikel sind auf Deutsch erschienen, sodass wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst und einen Link zum Original gelegt haben, wo sie weitere detaillierte Information finden.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich hier um eine Momentaufnahme der besten klinischen Vorgehensweise während einer Pandemie mit großer Dynamik. Jegliche Information im Zusammenhang mit COVID-19 kann durch die aktuelle Entwicklung schnell veralten, wenn weitere Details verfügbar werden. Einige der folgenden Informationen können auch im Widerspruch stehen zu den Äußerungen lokaler oder globaler Gesundheitsbehörden. Die gesamte aktuelle Berichterstattung zu COVID-19 finden sie auf der deutschsprachigen Univadis-Webseite oder in ihrer Smartphone-App für Android- oder Apple-Handys.

Wir hoffen, dass diese Informationen sich als nützlich für Ihre tägliche Praxis erweisen, unabhängig davon, ob Sie und Ihre Patienten direkt von COVID-19 betroffen sind, oder nicht.

  1. Angesichts der Größe der Pandemie könnten Lungenfibrosen nach COVID-19 zu einem beträchtlichen Problem für die Gesundheitssystem werden. Um eine zweite Mortalitäts-Welle durch adäquate Versorgung und Interventionen zu vermeiden, sollte deshalb schnell geklärt werden, ob die Überlebenden eine Lungenfibrose entwickeln.
  2. Der Leiter von Beijings kommunaler Kommission für Wissenschaft und Technologie, Xu Qiang, hat berichtet, dass man 21 Projekte als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie gestartet hat, darunter zwei klinische Studien der Phase 2 zur Impfstoffentwicklung.
  3. Kürzlich veröffentlichte Arbeiten französischer und deutscher Forscher legen nahe, dass hämatopoetische Stammzellen ein Immungedächtnis haben – ein Befund, der die Erforschung von Maßnahmen gegen SARS-CoV-2-Infektionen beflügeln könnte.
  4. Die französische Gesundheitsbehörde hat ein 14. Mai ein epidemiologisches Update vorgelegt, wonach in dem Land 65.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens von COVID-19 betroffen sind; vor allem Krankenschwestern und Pfleger.
  5. Die Ausbreitung von COVID-19 in Deutschland wurde in 3 Stufen durch Maßnahmen der sozialen Distanzierung verringert. Um die Reproduktionsrate unter 1 zu drücken, hat es allerdings das Kontaktverbot gebraucht, so das Ergebnis einer Modellrechnung.
  6. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) und Cochrane Deutschland haben einen offenen Brief an die EMA geschickt, in dem sie fordern, klinische Studienberichte zu allen Arzneimitteln und Impfstoffen gegen COVID-19 vollständig und unmittelbar mit dem Tag der Marktzulassung zu veröffentlichen.
  7. Einen auf drei Laborparametern beruhenden Algorithmus zur Früherkennung schwerer Verläufe von Nephritis bei COVID-19 haben deutsche Forscher vorgelegt.
  8. Seit dem 21 Mai gilt in Spanien eine Maskenpflicht für alle Personen über 6 Jahren, wodurch die Prävention verbessert und das Land zur Normalität zurückfinden soll.
  9. In Mailand hat eine Untersuchung von Blutspendern neue Erkenntnisse zur Ausbreitung des Virus in der Stadt und in der Provinz erbracht. Demnach ist SARS-CoV-2 in Mailand bereits zum Zeitpunkt des Ausbruchs in der Lombardei (24. Februar) zirkuliert. Am 8. April hätten zwischen 4.4 und 10.8 Prozent der gesunden Erwachsenen Anzeichen für eine Serokonversion gezeigt. Maßnahmen zur sozialen Distanzierung erwiesen sich unter jungen Menschen am wirksamsten.