Typ-2-Diabetes: kardiovaskulärer und renaler Nutzen moderner Antidiabetika

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  • Clinical Summary
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Erkenntnis

  • SGLT-2-Hemmer waren bei Patienten mit Typ-2-Diabetes ohne atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung (ASCVD), Herzinsuffizienz oder chronische Nierenerkrankung mit einem signifikant verringerten Risiko für eine ASCVD, für Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz (HHI) und für renale Ereignisse assoziiert als DPP4-Hemmer.
  • Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Dapagliflozin und Empagliflozin festgestellt.

Warum das wichtig ist

  • Widersprüchliche Daten hinsichtlich der Unterschiede zwischen individuellen SGLT2is; außerdem hat keine frühere Studie diese hinsichtlich der klinischen Ergebnisse direkt verglichen.

Studiendesign

  • Retrospektive Analyse von per Propensity-Score-Matching abgestimmten Anwendern von Dapagliflozin (921), Empagliflozin (921) und DPP4is (1.842)
  • Die mediane Nachbeobachtung dauerte 37,3, 37,1 und 55,1 Monate für Dapagliflozin, Empagliflozin und DPP4is.
  • Finanzierung: Keine

Wesentliche Ergebnisse

  • Signifikant geringere Inzidenz zusammengesetzter koronarer Ereignisse mit SGLT2is vs. DPP4is (Dapagliflozin: aHR: 0,267; p = 0,002 und Empagliflozin: aHR: 0,467; p = 0,030)
  • Kein signifikanter Unterschied zwischen Dapagliflozin und Empagliflozin (aHR: 2,196; p = 0,156)
  • Im Vergleich zu DPP4is verbesserten beide SGLT2is die zusammengesetzten HHI- und renalen Ereignisse signifikant (Dapagliflozin: aHR: 0,186; p = 0,001 und Empagliflozin: aHR: 0,358; p = 0,007).
  • Nach 24 und 36 Monaten waren die Werte des Low-density-Lipoprotein-Cholesterins signifikant höher und der HbA1c-Wert mit Empagliflozin signifikant niedriger als mit DPP4is und Dapagliflozin.

Einschränkungen

  • Kleine Fallzahl
  • Kurze Nachbeobachtung
  • Ausschluss von Patienten mit vorausgegangenen Ereignissen
  • Retrospektive Studie
  • Potentielle nicht berücksichtigte Störfaktoren