Transparenzkodex: Minimaler Anstieg bei Arztnennungen

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Berlin (pag) – 639 Millionen Euro geben Pharmaunternehmen 2018 für Leistungen an Ärzte, Fachkreisangehörige und medizinische Institutionen aus. Das teilt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) und der Verein Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) im Transparenzkodex 2018 mit. Etwa 21 Prozent der Ärzte erklärten bereit, dass ihre Namen bei der Inanspruchnahme von Leistungen öffentlich gemacht werden.

 

Im Vergleich zu 2017 stieg diese Zahl um ein Prozent an. Daraus schließt FSA-Geschäftsführer Dr. Holger Diener, „dass sich der Transparenzkodex im Gesundheitswesen etabliert hat“. Das sei eine gute Basis, um noch mehr zu erreichen. „Deshalb werben wir weiter für eine möglichst große Unterstützung bei Ärztinnen und Ärzten“, sagt Diener und verweist auf die Informationsaktion „Pioniere müssen sich nicht verstecken“ auf der FSA-Website."

Bei der geschätzten Gesamtsumme von 639 Millionen Euro für 2018 macht die Forschung laut Bericht den größten Posten mit 413 Millionen Euro (2017: 398 Millionen Euro) aus. Es folgen die Unterstützung von Veranstaltungen, Kongressen, Einrichtungen und medizinischen Organisationen mit 120 Millionen Euro (2017: 102 Millionen Euro) und Leistungen für Fortbildungen und Vorträge mit 106 Millionen Euro (2017: 105 Millionen Euro).

Der vfa-Vorstandsvorsitzende Han Steutel meint, dass die Pharma-Industrie mit dem Transparenzkodex einen Standard im Gesundheitswesen gesetzt habe. „Wir bleiben bei unserer Linie, die Leistungen der Industrie konsequent zu veröffentlichen“, betont er.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten www.vfa.de und www.fsa-pharma.de