Telematik-Infrastruktur: Bundesrat stimmt Fristverlängerung zu

Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Berlin (pag) – Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 3. November zugestimmt, die Frist für den Anschluss an die Telematik-Infrastruktur (TI) um sechs Monate zu verlängern. Damit bekommen Vertragsärzte und medizinische Einrichtungen bis Ende 2018 Zeit, sich mit der nötigen Technik für die Versichertenstammdatenprüfung auszustatten.

 

 

 

Das E-Health-Gesetz sieht eine Honorarkürzung um ein Prozent bei jenen Vertragsärzten und -zahnärzten sowie medizinischen Einrichtungen vor, die die Stammdatenprüfung ab Inkrafttreten der Regelung nicht durchführen. Die Leistungen werden so lange gekürzt, bis die Prüfung stattfindet. 

 

Mit der nun beschlossenen Verlängerung um ein halbes Jahr wird die als Sanktion vorgesehene Kürzung der Vergütungen ebenfalls verschoben.

 

 

 

Die Stufenregelung für die Refinanzierung des Konnektors wird allerdings durch die Fristverlängerung nicht berührt. Danach sinkt sich die Pauschale für den Konnektor ab dem vierten Quartal 2017 um zehn Prozent. Im Jahr 2018 kommt es zu weiteren Reduzierungen.