Systolische Hypertonie im mittleren Alter steht mit erhöhtem Risiko für die Alzheimer-Krankheit in Verbindung


  • Sarfaroj Khan
  • Univadis Medical News
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Grad-I-systolische-Hypertonie (> 140 mmHg) und Grad-II-systolische-Hypertonie (> 160 mmHg) im mittleren Alter ist laut einer kürzlich im Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlichten Metaanalyse mit einem erhöhten Risiko für die Alzheimer-Krankheit (AK) assoziiert. In Bezug auf diastolische Hypertonie wurde jedoch kein Zusammenhang festgestellt.

Forscher führten eine Metaanalyse von sieben Studien durch, die nach einer Recherche in den Datenbanken PubMed, Embase und Medline identifiziert wurden.

Die Ergebnisse eines Random-Effects-Modells zeigten, dass systolische Hypertonie (> 160 mmHg) das Risiko für die AK um 25 % erhöhte (Hazard Ratio [HR]: 1,25; 95 %-KI: 1,06–1,47; p = 0,0065). Ähnlich erhöhte sich das Risiko für die AK bei systolischer Hypertonie > 140 mmHg um 18 % (HR: 1,18; 95 %-KI: 1,02–1,35; p = 0,021).

Vier Studien zur Untersuchung der diastolischen Hypertonie mit einem Cut-off-Wert von > 90 mmHg deuteten auf nicht signifikante Zusammenhänge zwischen diastolischer Hypertonie und der AK hin. Die Daten der Studien konnten aufgrund von Heterogenität in der Berichterstattung nicht gepoolt werden.

„Wenn wir die wachsende epidemiologische Herausforderung, die die AK darstellt, angehen wollen, ist es wahrscheinlich notwendig, ab dem mittleren Alter Hypertonie gut zu kontrollieren“, so die Autoren.