SVR packt das Thema Digitalisierung an

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Berlin (pag) – Welche Chancen und Risiken entstehen durch die Digitalisierung? Das will der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) in seinem nächsten Gutachten untersuchen, wie er nach seiner konstituierenden Sitzung mitteilt.

Ferner will sich der SVR mit geeigneten Rahmenbedingungen für eine evidenzbasierte digitale Gesundheitsversorgung auseinandersetzen.

Alter und neuer Vorsitzender des Rats ist der Allgemeinmediziner Prof. Ferdinand Gerlach (Universität Frankfurt). In einem Interview bezeichnet er die Mauern zwischen Kliniken und Praxen als größte Baustelle im Gesundheitswesen. Im Sinne einer besseren Zusammenarbeit gelte es, diese einzureißen.

Zu Gerlachs Stellvertreter wird erstmalig der Gesundheitsökonomen Prof. Wolfgang Greiner (Universität Bielefeld) gewählt. Anlässlich der Sitzung überreicht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Mitgliedern des neu berufenen Rats die Ernennungsurkunden. Der SVR ist für den Zeitraum vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2023 berufen worden. Der gesetzliche Auftrag des Sachverständigenrats ist es, die Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu analysieren sowie Vorschläge für den Abbau von Über-, Unter- und Fehlversorgung auszuarbeiten.

Neben Gerlach und Greiner gehören dem Gremium an: die Ökonomin Prof. Beate Jochimsen (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), der Onkologe Prof. Christof von Kalle (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg), die Pflegewissenschaftlerin Prof. Gabriele Meyer (Universität Halle), der Gesundheitsökonom Prof. Jonas Schreyögg (Universität Hamburg) und die Pharmakologin Prof. Petra Thürmann (Universität Witten-Herdecke).