Sterblichkeit durch Lungenkrebs wird laut US-Studie bis 2065 um 79 % zurückgehen

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  • aus Kelli Whitlock Burton
  • Studien - kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Wenn die aktuellen Bemühungen der USA zur Kontrolle des Tabakkonsums weiterhin greifen, wird die Sterblichkeit durch Lungenkrebs bis 2065 um 79 % zurückgehen.

Warum das wichtig ist

  • Diese Zahlen ermutigen dazu, die Programme zur Entwöhnung und Vorbeugung von Tabakkonsum fortzuführen, um die Lungenkrebs-Mortalität weiter zu senken.

Studiendesign

  • 4 Lungenkrebs-Modelle, die Daten aus dem National Health Interview Survey, der Cancer Prevention Study I und II sowie der Human Mortality Database berücksichtigen.
  • Finanzierung: National Cancer Institute.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die altersbereinigte Mortalitätsrate durch Lungenkrebs insgesamt (AAMR) soll rechnerisch in den Jahren 2015–2065 um 79 % sinken, von 65,0/100.000 Menschen auf 13,9/100.000 Menschen im Jahr 2065
  • Laut Hochrechnung soll die Senkung bei Männern höher sein als bei Frauen (83 % vs. 73 %), obgleich die hochgerechneten AAMRs sich bis 2045 zwischen den Geschlechtern angeglichen haben werden.
  • Die durchschnittliche Zahl der Lungenkrebs-Sterbefälle soll um 63 %, von 135.000 im Jahr 2015 auf ca. 50.300 im Jahr 2065 zurückgehen.
  • 4,4 Millionen Tode durch Lungenkrebs von 2015 bis 2065.
  • Der prozentuale Anteil von Tod durch Lungenkrebs bei aktiven Rauchern wird auf 17,4 % (21,7 % bei Männern und 12,6 % bei Frauen) im Jahr 2065 gerechnet, eine Reduzierung von 52 % (47 % bei Männern und 59 % bei Frauen) seit 2015.
  • In den USA wird es schätzungsweise 20 Millionen Raucher im Alter von 30–84 Jahren im Jahr 2065 geben.

Einschränkungen

  • Die Hochrechnungen basieren auf Annahmen des Istzustands.