Starker Anstieg der Angriffe auf medizinische Helfer in 2018


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Ein neuer Bericht der Safeguarding Health in Conflict Coalition zeigt, dass es 2018 mindestens 973 Angriffe auf medizinische Helfer, medizinische Einrichtungen, medizinische Transporte und Patienten in 23 Konfliktländern gab, d. h. 701 Angriffe mehr als im Vorjahr. Mindestens 167 medizinische Helfer starben in Angriffen, während mindestens 710 verletzt und insgesamt 95 medizinische Helfer entführt wurden. 

Der sechste Jahresbericht bietet einen Überblick über Angriffe auf medizinische Helfer und Einrichtungen und gibt einen Überblick über spezifische Angriffe, einschließlich Einzelheiten dazu, wie im vergangenen April 33 medizinische Helfer bei einer Massendemonstration im besetzten palästinensischen Gebiet verletzt wurden, vier Sanitäter direkten Schüssen zum Opfer fielen und 29 medizinische Helfer die Auswirkungen der Einatmung von Tränengas zu spüren bekamen.

„Die UN und Regierungen setzen sich angeblich dafür ein, die Angriffe zu stoppen und Rechenschaft zu verlangen“, so Leonard Rubenstein, Vorsitzender der Koalition. „Wir stellen jedoch erneut auf breiter Basis Straffreiheit bei staatlichen Streitkräften und bewaffneten Gruppen sowie Angriffe auf medizinische Helfer und die Gesundheit von Millionen von gefährdeten Menschen fest.“

Der Bericht fordert die Konfliktstaaten auf, mehr zu tun, um medizinische Helfer zu schützen, Straffreiheit zu beenden und dafür zu sorgen, dass Gesundheitsversorgung für alle zugänglich ist.