Sollten Patienten an ihren Krankenakten mitwirken?


  • Mary Corcoran
  • Medizinische Nachrichten
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Es wurden gerade Einzelheiten zu einer neuen Pilotstudie bekannt gegeben, die den Nutzen des Mitwirkens von Patienten an ihren eigenen medizinischen Aufzeichnungen untersucht. Die Studie erscheint in einer Zeit, zu der Ärzte auf der ganzen Welt sich der OpenNotes-Bewegung anschließen, die es ermöglicht, dass Besuchsaufzeichnungen über OurNotes für Patienten zugänglich sind. Das System ermöglicht es Patienten, Einzelheiten zu ihren Krankenakten hinzuzufügen, etwa Besuchsziele und Symptome.

In einem neuen Bericht in Annals of Internal Medicine berichten Dr. John N. Mafi und Co-Autoren von der anfänglichen Forschung zur Untersuchung des potenziellen Nutzens davon, dass Patienten gemeinsam mit Klinikern klinische Aufzeichnungen erstellen. Die Autoren befragten 29 Gesundheitsexperten zu ihren Ansichten in Bezug auf ein solches System. Die Befragten stellten sich vor, dass Patienten und Familie beträchtlich von dem Mitwirken an Krankenakten profitieren würden, betonten aber, dass die Beiträge von Patienten bei Aufzeichnungen nicht zu einer Erhöhung der Arbeitslast der Kliniker führen dürften. Die Teilnehmer warnten auch davor, Patienten zum Mitwirken an ihren Aufzeichnungen zu drängen, da das möglicherweise nicht alle tun möchten.

„Bei einer bedachten Umsetzung verfügt OurNotes über das Potenzial, Dokumentationsanforderungen an Kliniker zu reduzieren, während sich Patient und Kliniker darauf konzentrieren, was am wichtigsten für den Patienten ist“, sagte der leitende Autor Dr. John Mafi.