Sieben Fragen, die vor der Anordnung bildgebender Untersuchungen zu stellen sind


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Die Vereinigung europäischer Strahlenschutzbehörden (Heads of the European Radiological Protection Competent Authorities, HERCA) hat eine neue Kampagne mit dem Ziel der Sensibilisierung für die Verfügbarkeit und den angemessenen Einsatz radiologischer Untersuchungen in der Medizin gestartet.

Die Kampagne mit dem Titel „Getting the right image for my patient“ („Das richtige Bild von meinem Patienten bekommen“) wurde zeitgleich mit dem Internationalen Tag der Radiologie gestartet und wirft sieben Fragen auf, die vor der Anforderung von bildgebenden Untersuchungen berücksichtigt werden sollten. Sie stellt auch einfache Überlegungen und Argumente heraus, die während Beratungsgesprächen direkt angesprochen werden könnten. 

Die Fragen sind folgende: 

  • Was ist der zusätzliche Nutzen von radiologischen Untersuchungen, wenn bereits eine Diagnose gestellt wurde?
  • Sollte bei einem Patienten eine weitere radiologische Untersuchung durchgeführt werden, wenn erst kürzlich eine erfolgt ist?
  • Sollte der Patient für ein Röntgen oder ein CT überwiesen werden, wenn eine andere Untersuchung ohne ionisierende Strahlung durchgeführt werden kann?
  • Weiß der Patient, dass eine CT nicht ohne Risiko ist?
  • Wie lässt sich sicherstellen, dass der Patient die am besten geeignete bildgebende Untersuchung erhält?
  • Warum ist es wichtig zu fragen, ob die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht?
  • Was ist zu beachten, bevor ein Kind für eine bildgebende Untersuchung überwiesen wird?

Die Kampagneninformationen sind in mehreren Sprachen online verfügbar.