Sechster Todesfall im Zusammenhang mit Erkrankungen durch Konsum von E-Zigaretten


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Behörden in den Vereinigten Staaten (USA) haben den Tod einer sechsten Person aufgrund einer schweren Lungenerkrankung in Verbindung mit E-Zigaretten-Konsum bestätigt. 

Der Tod ereignete sich bei einer Person über 50 Jahren, die den Berichten zufolge keine anderen zugrundeliegenden Gesundheitsprobleme aufwies. 

Die Meldung erfolgt, während die Behörden ihre Nachforschungen zur Ursache der Erkrankung fortsetzen. Die Behörden ermittelten bislang zwar keine bestimmte Ursache für das Auftreten der Erkrankung, aber bei allen gemeldeten Fällen wurde der Konsum von E-Zigaretten-Produkten angegeben.

Nach anfänglichen Untersuchungen vermuten die Behörden, dass die Lungenkrankheiten wahrscheinlich mit einer Exposition mit Chemikalien in Zusammenhang stehen. 

Früher in dieser Woche ermahnte die American Medical Association dazu, den Konsum von E-Zigaretten zu vermeiden, bis die Gesundheitsbehörden die Ursache dieser Leiden weiter untersucht und ergründet haben. Auch Ärzte wurden dringend dazu angehalten sicherzustellen, dass sich ihre Patienten über die Gefahren von E-Zigaretten, einschließlich Toxinen und Karzinogenen, im Klaren sind. 

„Die mit E-Zigaretten zusammenhängenden Lungenerkrankungen, die aktuell über das Land hinwegfegen, bekräftigen erneut unsere Ansicht, dass es sich beim Konsum von E-Zigaretten und dem „Dampfen“ um eine akute Epidemie handelt, von der die Gesundheit der Bevölkerung betroffen ist und derer man sich annehmen muss. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, dass E-Zigaretten weiterhin unreguliert bleiben“, äußerte sich die AMA in einer Stellungnahme.