Screening-Raten für Lungenkrebs in den USA steigen an

  • Zahnd WE & al.
  • Am J Prev Med
  • 17.06.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Die Verwendung einer niedrig dosierten CT (LDCT) für Lungenkrebs-Screenings stieg im Jahr 2017 im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren, bleibt jedoch nach wie vor niedrig und variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat.

Warum das wichtig ist

  • Daten aus der National Health Interview Survey der Jahre 2010 und 2015 ergaben, dass nur 3,3 % bzw. 3,9 % der für eine LDCT infrage kommenden Patienten sich einem Lungenkrebs-Screening unterzogen hatten.

Studiendesign

  • 4.373 für eine LDCT infrage kommende Personen aus 10 US-Bundesstaaten aus der Surveillance System Survey von 2017 der Centers for Disease Control and Prevention Risk.
  • Finanzierung: nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 14,4 % unterzogen sich im vergangenen Jahr einer LDCT im Rahmen eines Lungenkrebs-Screenings.
  • Ein LDCT-Screening war wahrscheinlicher bei:
    • Versicherten gegenüber nicht versicherten Personen (15,2 % vs. 4,0 %; p 
    • Patienten mit Asthma (22,9 % vs. 12,9 %; p = 0,006)
    • Patienten mit COPD (23,7 % vs. 8,5 %; p 
  • Die LDCT-Lungenkrebs-Screeningrate reichte von nur 6,5 % in Nevada bis zu 18,1 % in Florida (p = 0,03).

Einschränkungen

  • Es nahmen nur 10 US-Bundesstaaten teil.
  • Keine Daten bezüglich der gemeinsamen Entscheidungsfindung.