SCCUP von Kopf/Hals: FDG-PET/CT diagnostisch von Nutzen

  • Oral Oncol

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Laut einer kleinen retrospektiven Studie wies eine Fluordesoxyglucose-Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (FDG PET/CT) beim Nachweis eines Primärtumors in Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom von unbekanntem Primärtumor (SCCUP) im Kopf- und Halsbereich eine Sensitivität von 72,7 % und eine Spezifität von 44,4 % auf.

Warum das wichtig ist

  • Die Bedeutung der FDG-PET/CT für die Analyse von SCCUP ist noch nicht ausreichend untersucht.

Wesentliche Ergebnisse

  • Mit einer FDG-PET/CT wurde der Primärtumor bei 40 % der Patienten (16/40) entdeckt.
  • Die häufigsten Primärtumorherde waren Zungenboden, Gaumenmandel und Hypopharynx.
  • Die Sensitivität lag bei 72,7 %, die Spezifität bei 44,4 %, der positive prädiktive Wert bei 61,5 % und der negative prädiktive Wert bei 57,1 %, und die Genauigkeit insgesamt bei 60 %.
  • Die häufigsten Falschpositiv- und Falschnegativbefunde betrafen die Mandel.

Studiendesign

  • 40 Patienten mit SCCUP wurden mittels FDG-PET/CT analysiert.
  • Finanzierung: Keine.

Einschränkungen

  • Kleine Anzahl von Patienten.
  • Retrospektive Studie.