SBRT scheint sicher bei ultrazentralen Lungentumoren

  • Chang JH & al.
  • Radiother Oncol
  • 23.07.2018

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Zwischen Patenten mit ultrazentralen und zentralen Lungentumoren fand sich nach einer Behandlung mit einer stereotaktischen Körperbestrahlung (SBRT) kein Unterschied im Gesamtüberleben (OS), Lungenvolumen oder Risiko für eine Toxizität von Grad ≥ 3.

Warum das wichtig ist

  • Patienten mit ultrazentralen Tumoren sind eine erst kürzlich identifizierte Patientengruppe, bei denen eine SBRT mit einem hohen Toxizitätsrisiko einhergeht.
  • Vorläufige Studien sprachen für eine hohe Toxizität bei Patienten mit ultrazentralen Tumoren, selbst, wenn Fraktionierungsschemata verwendet wurden, die bei Einsatz mit zentralen Tumoren als unbedenklich identifiziert wurden.

Studiendesign

  • 107 Patienten mit zentralen (n = 61) oder ultrazentralen (n = 46) Lungentumoren, die mit einer SBRT behandelt wurden.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Keine signifikante Differenz zwischen den Gruppen im Bezug auf OS (29,7 Monate für zentralen vs. 24,5 Monate für ultrazentralen Tumor; p = 0,10), die 2-jährige Lungenfunktion (3,4 % für zentralen vs. 4,3 % für ultrazentralen Tumor; p = 0,92) oder die Toxizität von Grad ≥ 3 nach 2 (3,5 % für zentralen vs. 8,7 % für ultrazentralen Tumor; p = 0,23) und 5 Jahren (3,5 % für zentralen vs. 2,2% für ultrazentralen Tumor; p = 0,76).
  • Nach einer multivariablen Analyse war nur eine SBRT-Dosis von

Einschränkungen

  • Retrospektive, monozentrische Studie.