SABCS 2019 — Zirkulierende Tumor-DNA geben Aufschluss über Rezidivrisiko bei frühem TNBC


  • Emily Willingham, PhD
  • Univadis
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Erkenntnis

  • Bei frühem dreifach-negativen Brustkrebs (TNBC) sind zirkulierende Tumor-DNA(ctDNA)-Spiegel nach einer neoadjuvanten Chemotherapie prädiktiv für ein Rezidiv, und kein ctDNA ist mit besseren Ergebnissen verknüpft.

Warum das wichtig ist

  • Diese Informationen können die Auswahl und Stratifizierung von klinischen Studien leiten und beim Versorgungsmanagement für diese Patientinnen potenziell als Informationen dienen, sagen die Autoren.  

Wesentliche Ergebnisse

  • Eine mutierte ctDNA wurde bei 63 % der Patientinnen festgestellt.
  • Dabei handelte es sich um Mutationen, die in der Regel mit Brustkrebs assoziiert waren.
  • Nach 17,2 Monaten war eine positive ctDNA mit einem schlechteren fernmetastasenfreien Überleben assoziiert:
    • Der Median betrug 32,5 Monate bei ctDNA-positiven Patientinnen. Median nicht erreicht bei Patientinnen ohne nachweisbare ctDNA.
  • Nach 24 Monaten betrug die Wahrscheinlichkeit eines fernmetastasenfreien Überlebens (DFS) 56 % für ctDNA-positive vs. 81 % für ctDNA-negative Patientinnen.
  • Auch nach Bereinigung um andere relevante Faktoren blieb der ctDNA-Status für die Ergebnisse von Bedeutung, mit einer 3-fach erhöhten Wahrscheinlichkeit für Fernrezidive bei ctDNA-Positivität.
  • Das Mortalitätsrisiko bei ctDNA-Positivität war 4,1-mal höher.

Studiendesign

  • ctDNA im Plasma von 142 Patientinnen in der klinischen Studie BRE12-158 mit einer genbasierten Therapie.
  • Finanzierung: Vera Bradley Foundation für Brustkrebs; University Grand Challenge Precision Health Initiative der Indiana University

Einschränkungen

  • Ergebnisse wurden ohne Peer-Review auf einer Konferenz vorgestellt.
  • Die Nachbeobachtung läuft noch.