Roboter-assistierte vs. offene Lobektomie: Ist eines davon besser beim NSCLC im Stadium I?

  • Ann Thorac Surg
  • 06.04.2020

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Beim NSCLC im Stadium I ist eine Roboter-assistierte Lobektomie gegenüber einer offenen Lobektomie mit einer höheren Anzahl untersuchter Lymphknoten und besseren kurzfristigen Behandlungsergebnissen verbunden, ohne Unterschiede im Knoten-Upstaging oder Überleben.

Warum das wichtig ist

  • Studien deuten darauf hin, dass minimalinvasive Methoden wie etwa eine Roboter-Plattform mit kürzeren Klinikaufenthalten und besserer Schmerzkontrolle verbunden sind als eine offene Resektion beim Lungenkarzinom, jedoch hat die Forschung zur onkologischen Wirksamkeit bisher widersprüchliche Ergebnisse gezeigt.

Studiendesign

  • Patienten mit NSCLC Stadium I aus der National Cancer Database unterzogen sich zwischen 2010 und 2015 einer offenen Lobektomie (n=50.186) oder einer Roboter-assistierten Lobektomie (n=7.452).
  • Propensity-Matching von 7.452 Patientenpaaren.
  • Finanzierung: keine offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Der Einsatz Roboter-assistierter Lobektomie stieg im Laufe der Studie von 3% auf 14%.
  • Patienten mit einer Roboter-assistierten Lobektomie hatten eine signifikant höhere mittlere Anzahl untersuchter Lymphknoten (10 vs. 8; P10 untersuchte Lymphknoten.
  • Patienten in der Gruppe mit Roboter-assistierter Lobektomie hatten einen kürzeren mittleren Klinikaufenthalt (4 vs. 5 Tage; P
  • Kein Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich OS, Knoten-Upstaging, Raten an positiven Schnitträndern oder Einsatz adjuvanter Chemotherapie.

Einschränkungen

  • Keine Daten zu Rezidiven.