Rezidivierendes Ovarialkarzinom: zusätzliches Pazopanib verbesserte Ansprechen und Überleben

  • Duska LR & et al.
  • Gynecol Oncol
  • 30.03.2020

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Der Zusatz von Pazopanib zu Gemcitabin bei Patienten mit rezidivierendem epithelialem Eierstockkrebs verbessert das Ansprechen und Überleben.

Warum das wichtig ist

  • Patienten mit einer platinresistenten Erkrankung können durch den Zusatz von Pazopanib einen PFS-Benefit erzielen.
  • Evaluierung in der Phase 3 ist erforderlich.

Studiendesign

  • Phase 2-Studie: 148 Patienten (Durchschnittsalter 63 Jahre) mit persistierendem oder rezidivierendem epithelialem Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primärem Peritonealkarzinom wurden randomisiert einer Gemcitabin-Behandlung mit oder ohne Pazopanib zugewiesen.
  • Primärer Endpunkt: PFS.
  • Finanzierung: Glaxo SmithKline/Novartis.

Wesentliche Ergebnisse

  • 60% der Patienten hatten eine platinresistente Erkrankung.
  • Das mittlere Follow-up betrug 13 Monate.
  • Der Zusatz von Pazopanib verbesserte das mittlere PFS signifikant gegenüber Gemcitabin allein (5,3 [95% KI 4,2-5,8] Monate vs. 2,9 [95% KI 2,1-4,1] Monate).
  • Ein PFS-Benefit wurde in der Gruppe mit platinresistenter Erkrankung beobachtet (5,32 vs. 2,33 Monate; Tarone-Ware P
  • Es gab keinen Unterschied im OS.
  • Pazopanib+Gemcitabin verbesserte signifikant die Gesamtansprechrate (20% vs. 11%; Chi-Quadrat P=0,023) und die Krankheitskontrollrate (80% vs. 60%; Chi-Quadrat P
  • Die Rate der unerwünschten Ereignisse ≥ Grad 3 war höher unter Pazopanib+Gemcitabin.
  • Die häufigsten Toxizitäten waren Anämie, Neutropenie, Thrombozytopenie, AST-Erhöhung, Fatigue und Bluthochdruck.
  • Die Pazopanib-Gruppe wies eine höhere Abbruchrate auf (40% vs. 14%).

Einschränkungen

  • Open-label.