Rezidivierendes Ovarialkarzinom: Everolimus plus Bevacizumab versagt in Phase 2

  • Taylor SE & al.
  • Gynecol Oncol
  • 15.11.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Everolimus+Bevacizumab versagt bei der Verbesserung der Responserate im Vergleich zur historischen Response unter alleinigem Bevacizumab bei Patienten mit rezidivierendem Ovarial-, Peritoneal- und Eileiterkarzinom.
  • Langzeitresponder zeigen Veränderungen im Phosphoinositid 3-Kinase (PI3K)-Signalweg.

Warum das wichtig ist

  • Das rezidivierende Ovarialkarzinom hat eine schlechte Prognose und erfordert neuartige therapeutische Ansätze.

Studiendesign

  • Phase 2-Studie mit 50 Patienten (Durchschnittsalter 60,5 Jahre) mit rezidivierendem Ovarial-, Peritoneal- und Eileiterkarzinom.
  • Die Patienten erhielten täglich orales Everolimus und Bevacizumab i.v. alle 14 Tage in einem 28-Tage-Zyklus.
  • Finanzierung: keine offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Mittlere Anzahl abgeschlossener Behandlungszyklen: 4
  • 24% der Patienten (angepasst) waren nach 6 Monaten progressionsfrei.
  • Das angepasste mittlere PFS war 3,67 Monate.
  • 76% der Patienten brachen die Behandlung aufgrund der Krankheitsprogression ab.
  • 2,2% der Patienten erreichten eine komplette Response, 13,0% hatten eine partielle Response, und 76,1% hatten eine stabile Erkrankung.
  • 25 Patienten zeigten insgesamt 31 Nebenwirkungen Grad 3.
  • Es wurden 2 Toxizitäten Grad 4 berichtet.
  • Langzeitresponder mit Klarzellkarzinomen hatten Änderungen im PI3K-Signalweg.

Einschränkungen

  • Open-Label-Design.