Rezidivierendes hepatozelluläres Karzinom: Resektion oder transarterielle Chemoembolisation?

  • Midorikawa Y & al.
  • World J Surg
  • 11.10.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine retrospektive Analyse zeigt, dass bei Patienten mit einem rezidivierenden hepatozellulären Karzinom (HCC) mit bis zu drei Tumoren eine Leberresektion (LR) mit besseren Überlebenschancen assoziiert war als eine transarterielle Chemoembolisation (TACE).

Warum das wichtig ist

  • HCC entsteht häufig nach einer chronischen Lebererkrankung, auch nach einer kurativen Resektion.

Studiendesign

  • Propensity-Score-Matching (n = 1609) von Patienten mit intrahepatischem Rezidiv mit bis zu drei Tumoren.
  • Finanzierung: AMED, JSS Memorial Surgical Research Fund.

Wesentliche Ergebnisse

  • 76,6 Prozent hatten sich ihrer ersten, 22,1 Prozent ihrer zweiten, 7,2 Prozent ihrer dritten, 0,8 Prozent ihrer vierten und 0,1 Prozent ihrer fünften LR unterzogen.
  • Mediane Verlaufskontrolle: 3,1 Jahre. Medianes Gesamtüberleben (OS):
    • Erste LR: 6,5 Jahre (95 %-KI: 6,0–7,0).
    • Zweite LR: 5,7 Jahre (95 %-KI: 5,2–6,2).
    • Dritte LR: 5,1 Jahre (95 %-KI: 4,9–7,3).
  • Komplikationen mit einem Wert von ≥ 3b nach Clavien-Dindo traten häufiger bei der ersten als bei der zweiten oder dritten LR auf (5,4 % vs. 2,1 % vs. 3,3 %; p = 0,059).
  • Medianes Überleben nach dem ersten Rezidiv nach einer Abgleichung im Verhältnis von 1 zu 1:
    • Zweite LR: 5,7 Jahre (95 %-KI: 4,5–6,5).
    • Dritte LR: 6,2 Jahre (95 %-KI: 3,7 bis nicht verfügbar).
    • TACE: 3,1 Jahre (95 %-KI: 2,1–3,8; p 

Einschränkungen

  • Retrospektive Analyse.