Rezidivierendes Endometriumkarzinom: Lenvatinib plus Pembrolizumab zeigt antitumorale Wirksamkeit

  • Makker V & al.
  • J Clin Oncol
  • 13.03.2020

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Lenvatinib plus Pembrolizumab ist bei Patienten mit rezidivierendem Endometriumkarzinom gut verträglich und zeigt vielversprechende antitumorale Wirksamkeit, unabhängig vom Mikrosatelliten-Instabilitäts (MSI)-Status des Tumors.

Warum das wichtig ist

  • Das rezidivierende Endometriumkarzinom hat eine schlechte Prognose.

Studiendesign

  • Phase 1b/2-Studie KEYNOTE-146/Study 111.
  • 108 vorbehandelte Patienten mit fortgeschrittenem Endometriumkarzinom erhielten Lenvatinib + Pembrolizumab.
  • Primärer Endpunkt war die objektive Responserate (ORR) nach 24 Wochen.
  • 94 Patienten hatten Mikrosatelliten-stabile (MSS)/Mismatch-Reparatur (MMR)-fähige Tumoren, und 11 hatten MSI-high/MMR-defiziente Tumoren.
  • Finanzierung: Eisai Inc; MSD.

Wesentliche Ergebnisse

  • Mittleres Follow-up: 18,7 Monate.
  • Die ORR über 24 Wochen war 38,0% (95% KI 28,8%-47,8%).
  • 30,4% der Patienten zeigten einen maximalen Abfall von 50% im Durchmesser der Zielläsion.
  • Bei Studienende war die ORR 38,9%.
    • Komplette Response: 7,4%.
    • Partielle Response: 31,5%.
  • Responsedauer war 21,2 Monate.
  • Mittleres PFS: 7,4 Monate (95% KI 5,3-8,7).
  • Mittleres OS: 16,7 Monate (95% KI 15,0 Monate-nicht bestimmbar).
  • ORR:
    • 63,6% bei Patienten mit MSI-high/MMR-defizienten Tumoren.
    • 37,2% bei solchen mit MSS/MMR-fähigen Tumoren.
  • 66,9% der Patienten berichteten über behandlungsbedingte Toxizität Grad 3/4.
  • 17,7% brachen die Behandlung wegen unerwünschter Ereignisse ab.

Einschränkungen

  • Eine Biomarker-Bestimmung für Immuncheckpoint-Inhibitoren wurde nicht durchgeführt.