Rezidiv bei LA-NSCLC nach trimodaler Therapie häufig

  • Suzawa K & al.
  • Surg Today
  • 08.02.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Mehr als ein Drittel der Patienten mit lokal fortgeschrittenem (LA) nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), die eine trimodale Therapie erhalten hatten, erlitten ein Rezidiv.
  • Patienten, die eine Lokaltherapie mit kurativer Absicht erhielten, wiesen ein besseres Überleben nach einem Rezidiv (PRS) auf, als Patienten ohne.

Warum das wichtig ist

  • Eine trimodale Therapie (Induktion mit Radiochemotherapie [CRT], gefolgt von einer Operation) ist keine Standardtherapie, aber Studien zeigen damit bei einigen Patienten günstige Ergebnisse auf.

Studiendesign

  • 140 Patienten mit LA-NSCLC unterzogen sich einer trimodalen Therapie.
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • Ein Rezidiv wurde bei 34 % der Patienten angegeben, meist innerhalb von 2 Jahren nach Beginn der RCT.
  • Die 5-jährige kumulative Inzidenz für ein Rezidiv (CIR) für alle Patienten betrug 37,8 % (95 %-KI: 28,9 %–46,6 %).  
  • Das Rezidivrisiko blieb während der ersten 4 Jahre nach einer RCT hoch.
  • Laut einer multivariablen Analyse war der yp-N-positive Status ein unabhängiger Prädiktor für ein erhöhtes Rezidivrisiko (HR: 2,05; p = 0,048).
  • 20 der Patienten mit einem Rezidiv unterzogen sich einer lokalen Behandlung mit kurativer Absicht.
  • Die Rate des 2-jährigen PRS betrug 87,4 % für Patienten, die sich wegen eines Rezidivs einer lokalen Behandlung unterzogen hatten, vs. 44,6 % für Patienten ohne Lokaltherapie (p = 0,009).
  • Laut univariaten Analysen hatten Patienten mit Lebermetastasen (p = 0,008), Knochenmetastasen (p = 0,041) oder gestreutem Rezidiv (p 

Einschränkungen

  • Hier handelte es sich um eine retrospektive Studie mit kleiner Stichprobe.