Resezierbares PDAC: G12D-Mutation kann Rezidiv vorhersagen

  • Guo S & al.
  • Br J Cancer
  • 23.01.2020

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Entdeckung einer G12D-Mutation in zirkulierender Tumor (ct)-DNA korreliert beim resezierbaren duktalen Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) gut mit dem OS und dem rezidivfreien Überleben (RFS).

Warum das wichtig ist

  • Eine G12D-Mutation kann ein Indikator sein für Patienten, die von einer Operation nicht profitieren.

Studiendesign

  • Ein 50-Gen-Panel wurde verwendet um ctDNA in einer Testgruppe (n=113) und einer Bestätigungsgruppe (n=44) zu prüfen.
  • Finanzierung: verschiedene nicht-industrielle Quellen.

Wesentliche Ergebnisse

  • In der Testgruppe war die Erkennungsrate für Mutation 38,05%.
  • In der Bestätigungsgruppe hatten 5 von 44 Patienten eine G12D-Mutation in ctDNA.
  • Von den erkannten Mutationen war KRAS die häufigsten in der Testkohorte (23,01%).
    • Alle anderen traten mit einer Häufigkeit von
  • Das Vorliegen von KRAS-Mutationen in ctDNA war in der Testgruppe mit folgenden Ergebnissen verbunden:
    • Jegliche KRAS-Mutation:
      • OS: 17,1 vs. 26,3 Monate (HR 2,137; p=0,002).
      • RFS: 9,2 vs. 18,9 Monate (HR 2,158; p=0,001).
    • G12D-Mutation:
      • OS: 12,1 vs. 24,9 Monate (HR 3,520; p
      • RFS: 6,3 vs. 17,4 Monate (HR 4,598; p
  • Eine KRAS-G12D-Mutation in ctDNA war in der Bestätigungskohorte mit dem schlechtesten Outcome verbunden:
    • OS: 12,1 vs. 25,4 Monate (HR 7,294; p
    • RFS: 5,9 vs. 16,4 Monate (HR 8,694; p

Einschränkungen

  • Die Ergebnisse müssen prospektiv betätigt werden.