Resektion eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms: Rezidivrisiko bei vorangegangener Krebserkrankung nicht höher

  • Nakao K & al.
  • Ann Thorac Surg
  • 14.08.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine extrathorakale Malignität in der Krankengeschichte erhöhte das Rezidivrisiko nach einer operativen Resektion eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) nicht.

Warum das wichtig ist

  • Es gibt nur wenige Daten zum Ausgang in dieser Patientenpopulation und es gibt keine Einigkeit unter Ärzten darüber, wann eine solche Resektion angezeigt ist.

Studiendesign

  • 878 Patienten unterzogen sich einer kurativen Lungenresektion wegen eines NSCLC im Stadium I–III.
  • Mittlere Verlaufskontrolle nach der Resektion: 7,55 Jahre.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 22,3 Prozent wiesen in ihrer Krankengeschichte eine frühere Behandlung wegen einer extrathorakalen Malignität auf.
  • NSCLC im Stadium I trat häufiger bei Patienten mit einer früheren Malignität auf (96,4 % vs. 74,2 %; p 
  • Patienten mit einer früheren Malignität wiesen in allen Patientengruppen ein besseres rezidivfreies Überleben (RFS) nach 5 Jahren auf als jene ohne (79,8 % vs. 69,6 %; p = 0,008).
  • Patienten mit NSCLC im Stadium I und einer früheren Malignität wiesen ein schlechteres 5-Jahres-Gesamtüberleben (OS) auf (88,5 % vs. 79,9 %; p 
  • Nach einer multivariablen Analyse wurden frühere extrathorakale Malignitäten mit einer schlechteren Prognose assoziiert (aHR: 2,09; p 

Einschränkungen

  • Retrospektive, monozentrische Studie.