Rektalkarzinom: hochauflösendes MRT ist am besten, um regionale Lymphknotenmetastasen aufzuspüren

  • Liu Y & al.
  • Abdom Radiol (NY)
  • 04.10.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • In einer Kopf-an-Kopf-Studie war das hochauflösende MRT (HR-MRI) im Aufspüren regionaler Lymphknotenmetastasen (LNM) beim Rektalkarzinom dem Multidetektor-CT (MDCT) überlegen.

Warum das wichtig ist

  • Die meisten vorherigen Studien hatten kein Kopf-an-Kopf-Design, und Meta-Analysen wiesen eine erhebliche Heterogenität auf.

Studiendesign

  • Analyse von Patienten, die sich vor Operation sowohl einer MDCT als auch HR-MRT unterzogen (n=80).
  • Finanzierung: Guangdong Province.

Wesentliche Ergebnisse

  • Durchschnittlicher maximaler nodaler Kurzachsen-Durchmesser ≤5 mm:
    • 450 Lymphknoten, 34 Metastasen.
    • Spezifität HR-MRI vs. MDCT: 99,28% vs. 93,99%; p
    • Genauigkeit HR-MRI vs. MDCT: 95,78% vs. 89,56%; p=0,010.
    • Kein Unterschied in der Sensitivität: 52,94% vs. 35,29%; p=0,109.
    • Area under the curve (AUC): MDCT 0,65; HR-MRI 0,76.
  • Durchschnittlicher maximaler nodaler Kurzachsen-Durchmesser >5 mm und ≤10 mm:
    • 133 Lymphknoten, 72 Metastasen.
    • Spezifität HR-MRI vs. MDCT: 98,36% vs. 55,75%; p
    • Genauigkeit HR-MRT vs. MDCT: 80,45% vs. 66,17%; p
    • Kein Unterschied in der Sensitivität: 65,28% vs. 75,00%; p=0,265.
    • AUC: MDCT 0,65; HR-MRT 0,82.
  • Durchschnittlicher maximaler nodaler Kurzachsen-Durchmesser >10 mm:
    • 9 Lymphknoten, 9 Metastasen.
    • Alle wurden korrekt als metastatisch durch MDCT diagnostiziert. HR-MRT klassifizierte 1 Lymphknoten falsch.

Einschränkungen

  • Wenige Lymphknoten >10 mm.