Regulatorische T-Zellen als Prognosefaktor für Ergebnisse der stereotaktischen ablativen Radiotherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom mit Oligorezidiven

  • Liu C & al.
  • Int J Radiat Oncol Biol Phys
  • 19.08.2019

  • von Craig Hicks
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Der Spiegel regulatorischer T-Zellen (Treg) ist ein unabhängiger Prognosefaktor für das Gesamtüberleben (OS) und progressionsfreie Überleben (PFS) mit stereotaktischer ablativer Radiotherapie (SABR) bei einem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Oligometastasen auf Basis von Lungenrezidiven.

Warum das wichtig ist

  • Patienten mit einem hohen Treg-Spiegel vor der Behandlung benötigen möglicherweise zusätzlich zu SABR noch andere Behandlungen.

Studiendesign

  • Prospektive Studie an 63 Patienten mit einem NSCLC mit Oligometastasen auf Basis von Lungenrezidiven, die sich einer SABR unterzogen (66,7 % Männer; mittleres Alter: 63 Jahre [Bereich: 44–84 Jahre]).
  • Die mediane Verlaufskontrolle dauerte 19,1 Monate.
  • Finanzierung: National Key Research and Development Program of China, Shandong Key Research and Development Program, National Natural Science Foundation of China.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die geschätzten OS-Raten betrugen 84,3 Prozent nach einem, 63,4 Prozent nach zwei und 44,0 Prozent nach drei Jahren. 
    • Die entsprechenden PFS-Raten lagen bei 55,2 Prozent, 30,9 Prozent und 25,7 Prozent.
  • Patienten mit einem hohen Treg-Spiegel wiesen das schlechtere OS (16,1 Monate gegenüber nicht erreicht; p = 0,006) und PFS (11,0 gegenüber 21,7 Monaten; p = 0,013) auf.
  • Multivariate Analysen bestätigten den Treg-Spiegel als unabhängigen Prognosefaktor für das OS (HR: 2,68; p = 0,038) sowie das PFS (HR: 2,35; p = 0,011).

Einschränkungen

  • Kleine Stichprobe.
  • Die Tumorhistologie variierte bei den Patienten.
  • Potenzielle Fehlzuordnung einer zweiten Primärkrebserkrankung als rezidivierende Erkrankung.