RCC: bei Nichtansprechen auf Nivolumab erzielt sequentielles Ipilimumab eine geringe Response

  • McKay RR & al.
  • J Clin Oncol
  • 27.10.2020

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Nichtansprechen auf Nivolumab hat sequentielles Ipilimumab bei Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom eine geringe Konversionsrate für komplette/partielle Response (CR/PR).

Warum das wichtig ist

  • Die Ergebnisse sprechen nicht für eine Response-basierte adaptive Strategie für Nivolumab und Ipilimumab.
  • Die Autoren schlagen eine duale Upfront-Checkpointblockade bei Patienten vor, die für die Behandlung geeignet sind.

Studiendesign

  • Phase 2-Studie an 83 Patienten mit metastasiertem RCC, die Nivolumab erhielten.
  • Patienten mit objektiver Response brachen Nivolumab ab (Beobachtungsgruppe; n=12) und jene mit stabiler oder progressiver Erkrankung innerhalb von 6 Monaten erhielten 2 Dosen Ipilimumab (Ipilimumab-Gruppe; n=57).
  • Finanzierung: Bristol Myers Squibb.

Wesentliche Ergebnisse

  • 51% der Patienten waren behandlungsnaiv und 67% hatten eine Erkrankung mit mittlerem/hohem Risiko.
  • Das mittlere Follow-up war 19,5 Monate.
  • Innerhalb von 6 Monaten erreichte die Induktion mit Nivolumab eine bestätigte partielle Responserate von 12%.
  • 4% der Patienten, die Ipilimumab erhielten, hatten eine bestätigte PR; es wurden keine CRs beobachtet.

Einschränkungen

  • Kleine Patientenzahl in der Beobachtungsgruppe.