Raumforderungen der Nieren: perkutane Kryoablation in französischer Studie mit lokalem Versagen verknüpft

  • Fraisse G & al.
  • BJU Int
  • 28.08.2018

  • von Deepa Koli
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Die Rate der Lokalrezidive bei Patienten mit Nierentumor im Stadium T1 war nach einer perkutanen Kryoablation (PCA) signifikant höher als nach einer robotergestützten partiellen Nephrektomie (RAPN).
  • Die Rezidivrate kann in der PCA-Gruppe aufgrund der längeren Nachbeobachtung zu hoch geschätzt sein.

Warum das wichtig ist

  • Hier handelt es sich um die erste Studie, die auf einen Zusammenhang mit dem 1-mm-Sicherheitsabstand und Rezidiven bei PCA hinweist.

Studiendesign

  • Studie von Patienten mit Nierentumoren im Stadium T1, die zwischen 2009 und 2016 entweder mit einer RAPN oder einer PCA behandelt worden waren.
  • Positive Resektionsränder waren in der RAPN-Gruppe pathologisch und in der PCA-Gruppe radiologisch definiert worden (Eisballausdehnung von > 1 mm, gerechnet vom Tumorrand).
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 177 aufeinander abgestimmte Patienten aus jeder Gruppe wurden miteinander verglichen.
  • Mediane Nachbeobachtung: RAPN-Gruppe: 39,03 Monate; PCA-Gruppe: 62,59 Monate.
  • Absolute Rezidivrate: 2,8 % in der RAPN-Gruppe, 8,5 % in der PCA-Gruppe (p = 0,03).
  • Das 5-jährige rezidivfreie Überleben: 95 % in der RAPN-Gruppe, 85 % in der PCA-Gruppe (p Log-rank = 0,02).
  • Die signifikanten Prädiktoren für Lokalrezidive waren das Vorliegen positiver Resektionsränder (HR: 64,9815; p 
  • Die Komplikationsrate war in der RAPN-Gruppe höher als in der PCA-Gruppe (24,3 % vs. 15,8 %; p = 0,029).

Einschränkungen

  • Retrospektives Design.