Radonbelastung in Lungenkrebs bei Nichtrauchern mit Mutationslast verknüpft

  • Lung Cancer

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine Exposition mit Radon in Gebäuden war bei Patienten mit Adenokarzinom der Lunge ohne Rauchervorgeschichte mit einer signifikant höheren Tumormutationslast (TMB) assoziiert.
  • Die Mutationssignatur war mit defekten DNA-Mismatch-Reparaturen assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Mit Radon belastete Gebäude oder Wohnbereiche sind die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Studiendesign

  • 41 Patienten mit Adenokarzinom der Lunge ohne Rauchervorgeschichte, die ≥ 2 Jahre vor der Diagnose im gleichen Haus lebten.
  • Finanzierung: Korean Ministry of Environment; National Research Foundation.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die mittlere TMB/Megabase war signifikant höher bei Patienten mit hoher (>48 Bq/m3) als mit niedriger Radonbelastung (≤ 48 Bq/m3; 4,94 Mb vs. 2,62 Mb; p = 0,01).
  • Keine Unterschiede in den Radonkonzentrationen zwischen Patienten mit und ohne EGFR-Mutationen.
  • Die Rezidivraten zwischen den Gruppen mit hoher und niedriger Radonbelastung waren ähnlich.
  • Bei Patienten mit hoher Radonbelastung zeigten sich signifikante Protein-Protein-Interaktionen (PPI) in den Genen, die für DNA-Schäden und -Reparatur verantwortlich sind (PPI-Häufung: p 
  • Eine hohe Belastung mit Radon war mit Tumoren mit mutierten Genen assoziiert, die für DNA-Schäden und -Reparatur verantwortlich sind (p 

Einschränkungen

  • Kleine Stichprobengröße und ausschließlich koreanische Patienten.