R/r. MM: Zugabe von Elotuzumab verlängert PFS in ELOQUENT-3

  • Dimopoulos MA & al.
  • N Engl J Med
  • 08.11.2018

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem multiplen Myelom (r./r. MM) verbesserte die Zugabe von Elotuzumab zu Pomalidomid + Dexamethason signifikant die Ergebnisse und war mit weniger schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Die Prognose für Patienten, die refraktär gegenüber Proteasom-Inhibitoren und immunmodulierenden Wirkstoffen sind, ist schlecht.

Studiendesign

  • Phase-II-Studie, ELOQUENT-3 (Eine offene, randomisierte Phase-II-Studie zu Pomalidomid/Dexamethason mit oder ohne Elotuzumab bei rezidiviertem und refraktärem multiplen Myelom) zur Untersuchung von Pomalidomid/Dexamethason mit/ohne Elotuzumab bei 117 Patienten mit r./r. MM.
  • Alle Patienten hatten vorher Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor erhalten.
  • Die Patienten wurden entweder der Elotuzumab-Gruppe (n = 60) oder der Kontrollgruppe (n = 57) zugeteilt.
  • Finanzierung: Bristol-Myers Squibb; AbbVie Biotherapeutics.

Wesentliche Ergebnisse

  • 53 % (95 %-KI: 40 %–66 %) Gesamtansprechen mit Elotuzumab vs. 26 % (95 %-KI: 16 %–40 %) bei Kontrollpatienten.
  • 10,3 Monate (95 %-KI: 5,6 Monate–nicht erreicht) progressionsfreies Überleben (PFS) mit Elotuzumab laut Prüfarztbeurteilung vs. 4,7 (95 %-KI: 2,8–7,2) Monate bei Kontrollpatienten (HR: 0,54; 95 %-KI: 0,34–0,86; p = 0,008).
  • Der Nutzen im PFS mit Elotuzumab war über die Patientensubgruppen hinweg konsistent, auch bei Patienten, die sowohl gegenüber Lenalidomid als auch einen Proteasom-Inhibitor refraktär waren.
  • 20 % der Patienten, die Elotuzumab erhielten, erreichten ein sehr gutes teilweises Ansprechen (VGPR) oder besser vs. 9 % der Kontrollpatienten.
  • 53 % der Patienten erlitten schwerwiegende unerwünschte Ereignisse mit Elotuzumab vs. 55 % der Kontrollpatienten.

Einschränkungen

  • Dies war eine offene Studie.