Psychologische Faktoren beeinflussen die Schlafqualität von Patienten mit Lungenkrebs

  • Papadopoulos D & al.
  • Psychooncology
  • 02.07.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Angst, Stress und positive Bewältigung waren bei Patienten mit Lungenkrebs, die sich einer Chemotherapie unterziehen, signifikant mit schlechtem Schlaf assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Patienten mit Krebs berichten über höhere Raten von Schlafstörungen als die Allgemeinbevölkerung, aber Daten zur Schlafqualität von Patienten mit Lungenkrebs fehlen.
  • Die Autoren bezeichneten den Zusammenhang mit positiven Bewältigungsstrategien als „unerwartet“ und „im Gegensatz zu früheren Forschungsarbeiten stehend“. Sie stellten die Hypothese auf, dass eine positive Bewältigung die Folge von schlechtem Schlaf sein könnte, wobei gute Schläfer dabei weniger belastet sind und weniger Anpassungsschwierigkeiten haben.

Studiendesign

  • 119 Patienten mit Lungenkrebs, die sich einer Chemotherapie unterziehen.
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • 58,2 % waren schlechte Schläfer.
  • Nach einer multivariablen Analyse war ein schlechter Schlaf signifikant mit Angst (adjustierte Odds Ratio [aOR]: 1,17; 95 %-KI: 1,01–1,35), Stress (aOR: 1,14; 95 %-KI: 1,04–1,25) und positiver Bewältigung (aOR: 1,15; 95 %-KI: 1,02–1,31) assoziiert.
  • Nach einer multivariablen Analyse litten schlechte Schläfer an signifikant höherer Ermüdung (Beta-Koeffizient: 1,56; 95 %-KI: 0,61–2,50) und schlechterem Allgemeinzustand (OR: 5,17); 95 %-KI: 1,60–16,72).
  • Der Zusammenhang zwischen Schlafqualität und Ermüdung wurde teilweise durch Stresssymptome vermittelt (p = 0,030).

Einschränkungen

  • Monozentrische, rein griechische Studie.