PSMA-PET bei Erkennung von Prostatakarzinom-Rezidiv genau

  • Fendler WP & al.
  • JAMA Oncol
  • 28.03.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine bildgebende Untersuchung mit dem Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zur Erkennung des 68Ga-Prostata-spezifischen Antigens (PSMA)-11 wies bei Patienten mit biochemischem Rezidiv von Prostatakrebs einen hohen positiven prädiktiven Wert (PPV), eine gute Erkennungsrate und Übereinstimmung zwischen den Auswertern auf.
  • Unerwünschte Ereignisse von Grad ≥ 2 wurden nicht gemeldet.

Warum das wichtig ist

  • Diese Studie bestätigt den bereits in vorhergehenden retrospektiven Studien beobachteten Nutzen eines 68Ga-PSMA-11-PET-Screenings zur Früherkennung von Metastasen.

Studiendesign

  • Prospektive, multizentrische Studie.
  • 635 Patienten mit rezidiviertem Prostatakarzinom unterzogen sich einem 68Ga-PSMA-11-PET-Screening.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Der PPV betrug 0,84 für Tumore auf Patient-pro-Region-Basis (95 %-KI: 0,75–0,90 bzw. 0,76–0,91).
  • Die PET-Erkennungsrate insgesamt lag bei 75 %.
  • Die Erkennungsrate war über alle vordefinierten PSA-Bereiche hinweg signifikant hoch:
  • Bedeutende Übereinstimmung unter den Auswertern in allen 4 Regionen: κ: Prostatabett: 0,65; Lymphknoten im Beckenbereich: 0,73; Weichteile außerhalb des Beckens: 0,70; Knochen: 0,78.
  • Keine unerwünschten Ereignisse von Grad ≥ 2 wurden gemeldet; 2 % der Patienten erlitten Toxizitäten von Grad 1.
  • Nach einer PET-geführten fokalen Therapie erreichten 80 % von 39 Patienten eine Senkung des PSA-Spiegels von ≥ 50 %.

Einschränkungen

  • Einarmige Studie.