Prostatakrebs: Toxizität von konventioneller und stereotaktischer Bestrahlung vergleichbar

  • Helga Gutz
  • Clinical Summary
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit Prostatakrebs mit niedrigem bis mittlerem Risiko gab es zwischen fünf Fraktionen stereotaktischer Bestrahlung (stereotactic body radiotherapy, SBRT) und konventionellen Bestrahlungsschemata keinen Unterschied in den 2-Jahres-Toxizitätsraten gemäß der Radiation Therapy Oncology Group (RTOG).

Warum das wichtig ist

  • Die SBRT der Prostata, die sich als sicher erwies und mit niedrigen Raten unerwünschter Ereignisse verbunden war, kann eine Alternative zur konventionellen Strahlentherapie sein.

Studiendesign

  • Offene, randomisierte kontrollierte Phase 3-Studie PACE-B zu 844 Patienten mit histologisch bestätigtem Adenokarzinom der Prostata (außer Gleason 4+3) und niedrigem oder mittlerem Risiko, die randomisiert entweder einer konventionellen Strahlentherapie (CRT) oder SBRT zugewiesen wurden.
  • Finanzierung: Accuray.

Wesentliche Ergebnisse

  • Nach 24 Monaten zeigte sich eine urogenitale Toxizität ≥ Grad 2 gemäß RTOG bei 2% der Patienten in der CRT-Gruppe und 3% in der SBRT-Gruppe (absolute Differenz 1,3%; P=0,39).
  • Die gastrointestinalen Toxizitätsraten ≥ RTOG-Grad 2 waren ebenfalls vergleichbar (3% bzw. 2%; absolute Differenz -1,3%; P=0,32).
  • Es wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse (≥ RTOG-Grad 4) oder behandlungsbedingten Todesfälle gemeldet.

Einschränkungen

  • Open-label Design.