Prostatakrebs: kürzere Zeit bis zum PSA-Tiefstwert prognostisch von Bedeutung

  • Pike LRG & al.
  • Urology
  • 18.01.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine kürzere Dauer bis zum PSA-Tiefstwert (TTN) bei Männern mit nachweisbarem PSA-Tiefstwert (≥ 0,2 ng/ml) war mit einem Risiko für krebsspezifische Mortalität (CSM) für Patienten mit Prostatakrebs und mit nachweisbarem PSA-Tiefstwert (≥ 0,2 ng/ml) assoziiert, nicht aber für Patienten ohne nachweisbaren PSA-Tiefstwert (

Warum das wichtig ist

  • Männer mit nachweisbarem PSA-Tiefstwert und kurzer TTN sind mit höherer Wahrscheinlichkeit kastrationsresistent und können von einer Behandlung mit Abirateron, Enzalutamid, Docetaxel und Apalutamid profitieren.

Studiendesign

  • 204 Männer mit Prostatakarzinom und hohem Risiko erhielten eine Radiotherapie (RT) mit oder ohne Androgendeprivationstherapie (ADT).
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • Im Verlauf einer medianen Nachbeobachtung von 18,17 Jahren verstarben 18,75 % der Patienten an Prostatakarzinom.
  • Bei Patienten mit einem PSA-Tiefstwert von ≥ 0,2 ng/ml war eine TTN von
  • Der Zusammenhang blieb signifikant bei Patienten, die nur mit einer RT (aHR: 5,99; p 
  • Das geschätzte 15-jährige CSM war höher bei Männern mit einer TTN von
  • Bei Patienten mit einem PSA-Tiefstwert von

    Einschränkungen

    • Das Gesamtüberleben (OS) wurde nicht evaluiert.