Prostatakarzinom: PSA-Nadir sagt Outcome vorher

  • Helga Gutz
  • Clinical Summary
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit Prostatakrebs mit mittlerem oder hohem Risiko, die sich einer externen Strahlentherapie (EBRT) und einer Androgenentzugstherapie (ADT) unterziehen, sagt ein Tiefstwert des prostataspezifischen Antigen (PSA)-Spiegels von ≤0,06 ng/ml nach 12 Monaten unabhängig eine verbesserte prostatakrebsspezifische Mortalität (PCSM) und ein verbessertes biochemisch-rezidivfreies Überleben (BRFS) vorher.
  • Der PSA-Nadir wie auch ein Erreichen des PSA-Nadirs nach <12 Monaten waren bei Hochrisiko-Patienten mit einem verbesserten BRFS verbunden.

Warum das wichtig ist

  • Ein PSA-Nadir innerhalb von12 Monaten nach EBRT mit ADT kann die Überlebensergebnisse von Patienten mit mittlerem oder hohem Risiko vorhersagen.

Studiendesign

  • Studie zu 338 Prostatakrebspatienten mit mittlerem oder hohem Risiko, die zwischen 2000 und 2018 mit EBRT und ADT behandelt wurden.
  • Finanzierung: keine offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 5 Jahre.
  • Ein PSA-Nadir von ≤0,06 ng/ml war mit verbessertem OS (P=0,008), PCSM (P=0,001) und BRFS (P=0,04) verbunden.
  • Das Erreichen des PSA-Nadirs nach <12 Monaten war mit verbesserter PCSM (P=0,042) und BRFS (P=0,021) verbunden.
  • Die Kleinfeld-Strahlentherapie (der Prostata) verbesserte ebenfalls das OS (P=0,004) und PCSM (P=0,01) signifikant.
  • Bei Hochrisiko-Patienten waren der PSA-Nadir (P=0,021) und das Erreichen des PSA-Nadirs nach <12 Monaten (P=0,029) mit einer signifikanten Verbesserung des BRFS assoziiert.

Einschränkungen

  • Retrospektives Studiendesign.