Progression von Giemen im Kindesalter zu Asthma prognostizieren


  • Dawn O'Shea
  • Univadis Medical News
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Forscher in Schweden haben einen genetischen Biomarker identifiziert, der, wenn er kombiniert mit klinischen Informationen über eine früh auftretende Episode von Pfeifatmung (Giemen) im Kindesalter vorliegt, zur Unterscheidung zwischen solchen Kindern, bei denen das Giemen mit der Zeit verschwindet, und solchen, die chronisches Asthma entwickeln werden, verwendet werden kann.

Das Team analysierte Leukozytentranskriptome von Vorschulkindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren (n = 107), die im Vergleich zu altersmäßig entsprechenden gesunden Kontrollen (n = 66) akutes Giemen aufwiesen. Die Untersuchung wurde zwei bis drei Monate später nochmals wiederholt.

Bei Kindern mit Giemen fanden sie eine signifikante Anreicherung von Genen, die an der angeborenen Immunantwort beteiligt sind. Für akutes Giemen wurde ein spezielles Genmodul identifiziert, das eine Assoziation mit dem Vitamin-D-Spiegel im Säuglingsalter (p 1 %/FVC mehrere Jahre später (p 

Die Autoren schlussfolgerten, dass Genexpressionsprofile im Blut bei Vorschulkindern mit Giemen die Asthmasymptome im Schulalter prognostizieren und somit als Biomarker dienen.

In der Präsentation der Ergebnisse im European Respiratory Journal wiesen sie darauf hin, dass eine molekulare Phänotypisierung plus klinische Informationen bei einer frühen Episode von Giemen dabei helfen könnte, zwischen solchen Kindern, bei denen das Giemen mit der Zeit verschwindet, und solchen, die chronisches Asthma entwickeln werden, zu unterscheiden. 

Auf Grundlage dieser Ergebnisse entwickelten sie ein sehr akkurates Modell, das die Anwendung einer Medikation mit Leukotrienrezeptorantagonisten (LTRA) im Alter von sieben Jahren prognostiziert (AUC: 0,815).