Prognose von 1,4 Millionen Krebstoten in der EU für 2019


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Forscher gehen für das Jahr 2019 von einem Anstieg der Krebs-bedingten Sterbefälle gesamt in der Europäischen Union (EU) von 4,8 Prozent aus. Dem liegt ein Anstieg auf 1,4∘Millionen Toten aufgrund aller Krebserkrankungen gegenüber 1,35∘Millionen im Jahr∘2014 zugrunde. 

In ihren jährlichen Prognosen zur Mortalität durch Krebs in der EU gingen Dr. Carlo La Vecchia, Professor der Medizinischen Fakultät, University of Milan in Italien, und Kollegen von einem Rückgang der alterstandardisierten Krebsmortalitätsrate von 139 pro 100.000 Männern im Jahr 2014 auf 131 pro 100.000 im Jahr 2019 und von 86 pro 100.000 Frauen auf 83 pro 100.000 Frauen aus. 

Diese günstigen Entwicklungen in Bezug auf die am weitesten verbreiteten bösartigen Neubildungen werden sich aller Voraussicht nach fortsetzen, mit Ausnahme von Pankreaskrebs.  Laut Prognosen der Autoren werden die Pankreasraten bei Männern im Jahr 2019 stabil bleiben, bei Frauen, hingegen, um 1,6 % ansteigen. 

Magenkrebs verzeichnet den günstigsten Rückgang bei einer voraussichtlichen Abnahme um 17,1 % bei Männern und um 13,7 % bei Frauen seit 2014. 

Die Mortalitätsraten durch Brustkrebs gehen im Jahr 2019 voraussichtlich in allen EU-Ländern zurück, mit Ausnahme von Polen, wo die Raten um knapp mehr als 2 Prozent ansteigen werden. 

Die Prognosen wurden in den Annals of Oncology veröffentlicht.