Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich: Pathologische Komplettremission nach Behandlung ist ein wichtiger Prognosefaktor

  • Wang K & al.
  • Radiat Oncol
  • 12.12.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine pathologische Komplettremission (pCR) nach einer präoperativen Radiotherapie/Radiochemotherapie (RT/RCT) ist bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich (LA-HNSCC) mit besseren Überlebensergebnissen assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Die Identifizierung von Prognosefaktoren kann bei der Behandlung von Patienten wegweisend sein.

Wesentliche Ergebnisse

  • 34,7 % der Patienten erfuhren eine pCR.
  • Im Vergleich zu einer fehlenden pCR war eine stattfindende pCR mit besseren Ergebnissen assoziiert für:
    • Lokale Kontrolle: 93,2 % vs. 67,7 % (p = 0,007).
    • Gesamtüberleben (OS): 83,3 % vs. 39,7 % (p = 0,0006).
    • Progressionsfreies Überleben (PFS): 76,1 % vs. 44,0 % (p = 0,003).
    • Fernmetastasenfreies Überleben: 90,4 % vs. 56,3 % (p = 0,005).
  • Die pCR blieb in einer multivariaten Analyse mit einer besseren lokalen Kontrolle (HR: 54,839; p = 0,002) und besserem OS (HR: 11,71; p = 0,000) assoziiert.

Studiendesign

  • Es wurden 72 Patienten mit LA-HNSCC aufgenommen, die anfänglich nicht auf eine präoperative RT/RCT ansprachen und anschließend einer Resektion der primären Läsion mit oder ohne Neck-Dissection unterzogen wurden.
  • Ihre Daten wurden auf Assoziationen zwischen dem pathologischen Ansprechen des Tumors und der Prognose analysiert.
  • Finanzierung: National Key R&D Program of China.

Einschränkungen

  • Kleine Anzahl von Patienten.